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Waren Sie schon mal im Berliner Bundestag? Dort, wo die Geschicke über uns verhandelt werden? Ob es zukünftig aufwärts oder abwärts geht mit uns?
Als Gast und Zuschauer vielleicht, okay, aber auch als MdB – als Mitglied des Bundestages? Die werden zahlenmäßig zwar auch immer mehr, aber trotzdem bleibt dieses Amt nur ganz Wenigen vorbehalten. Aber dafür können wir Volkstreter wählen, die in Berlin für unsere Anliegen eintreten und sich einsetzen.

In unserem Wahlkreis Neckar-Zaber hat sich am Sonntag Fabian Gramling durchgesetzt. Natürlich möchte er die Interessen aller Bürger in unserem Wahlkreis vertreten, auch jene, die ihn nicht gewählt haben. Er ist „unser Mann“, der seit Dienstag Teil des hektischen Berliner Politikbetriebs ist, fernab von seiner Bietigheimer Heimat.

Die Chance auf eine persönliche Begegnung wird überschaubar sein. Egal ob Popstar, Konzernchef oder Politiker – es gibt so gut wie keine Chance, zu ihnen zu gelangen. Außer man kennt jemanden, der einen kennt, der einen kennt. Vitamin B – direktes Umfeld. Noch besser ist es, wenn man den persönlichen Referenten oder die Assistentin kennt.

Doch am allerbesten dürfte es sein, wenn man mit der Familie befreundet ist. Denn die geht jederzeit ein und aus – wie Jesus bei Gott. Er ist „unser Mann“ im Heiligtum bei Gott dem Vater. Er legt sein Wort für uns ein, ist unser Fürsprecher. Er ist das wichtigste Scharnier zwischen Gott und Mensch. Wahrer Mensch und wahrer Gott. Er steht auf Gottes und auf unserer Seite. Jesus, der Sohn selbst, tritt vor Gott für uns ein. Durch ihn ist alles vollbracht, und die Tür zu Gott ist weit geöffnet!

Der Hebräerbrief sagt es so: „Um sich vor Gott für uns einzusetzen, ist Christus nicht in ein von Menschen gemachtes Heiligtum eingetreten, (…) sondern in den Himmel selbst.“ (Hebräer 9,24, Neue evangelistische Übersetzung)

Wenn Jesus unser göttlicher Fürsprecher vor Gott ist, dann können wir auch mit unseren menschlichen Fürsprechern im Berliner Bundestag gut umgehen. Es sind Menschen mit Gaben und Grenzen. Und wir sollen für sie beten, weil sie letztlich Gottes Diener sind, uns zugut (Röm 13,4).

Herzliche Grüße,
Carsten Buhr